Über mich

Ich reite seit meinem 11 Lebensjahr, komme aber aus keiner Reiterfamilie und war lange auch kein typisches „Pferdemädchen“. Reiten war nur eine Aktivität unter vielen, und ich konnte mich nie so richtig für eine Sache entscheiden. Doch dann warf mich eine Sportverletzung in meinem 15. Lebensjahr aus der Bahn… und die Pferde fingen mich wieder auf.

Meine Pferde

Meine reiterliche Laufbahn prägten anschließend viele verschiedene Pferde. Ich ritt lange Zeit „alles, was ich unter den Hintern bekam“. Doch ein ganz besonderes Pferd war für mich mein (unerwarteter) persönlicher Lehrmeister: der Haflingerwallach Hennry. Ich ritt ihn 4-jährig ein und ein Jahr später kaufte ihn meine Mutter als Freizeitpferd für sich. 24 Jahre begleitete er uns, 2017 mussten wir ihn leider gehen lassen, er erlag dem Krebs, war aber bis kurz vor seinem Tod top-fit und wurde bis zum Schluss von mir, meiner Mutter und meiner Tochter geritten.

Bei diesem exterieur-mäßig wenig prädestinierten Pferd lernte ich, den Körper eines Pferdes von der Pike auf bis zur hohen Schule auszubilden. Wir waren ein super Team und haben Dinge erreicht, von denen ich zu Beginn niemals auch nur geträumt hatte. So hatte Hennry ein großartiges Talent für die Piaffe, vor Allem aber sein Charakter war einmalig.

Mein aktuelles Pferd, Campo, lehrt mich nun, auch mental auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Campo ist körperlich gesehen, ein Genie. Mental gesehen ist er das Pferd, das ich „verdiene, um daran zu wachsen“. Er lehrt mich Geduld mit ihm, aber auch mit mir selbst zu haben und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird – wenn unsere Zeit reif ist. Ich freue mich auf unseren weiteren gemeinsamen Weg!

 

Tätigkeit als Trainerin

Ich gab damals schon Reitunterricht für Kinder, doch mein Grundstein für meine Trainer-Tätigkeit wurde gelegt, als ich meiner Mutter auf Hennry das Reiten beibrachte. Wir gingen schon in den 90ern viele unkonventionelle Wege. Penquitts Freizeitreiterakademie, Reken, Branderup und Tellington waren alles Dinge, die wir ausprobierten, testeten und für uns für gut befanden… oder eben auch nicht. So erweiterte sich mein Repertoire kontinuierlich. Ich hatte häufig Antworten auf Fragen, bei denen andere nicht weiter wussten. Und es kamen immer wieder Reiter mit der Bitte um Unterstützung auf mich zu. Die Zeit hat gezeigt, dass meine Stärke im Aus- und Weiterbilden von erwachsenen Reitern liegt. Dabei sehe ich mich als Wegbegleiter, Dolmetscher und Coach. Ich finde Erklärungen für meine Schüler, warum ihr Pferd etwas tut (oder eben auch nicht) und zeige Wege auf, die zum gewünschten Ziel führen können. Wenn es sein muss, gehe ich auch unkonventionelle Wege. Denn dass nicht unbedingt immer „Plan A“ zum Ziel führen muss, haben mich nicht zuletzt meine eigenen Pferde gelehrt.

Nachdem ich mehr als 20 Jahre beruflich sehr erfolgreich in verschiedenen Sparkassen und Banken (davon mehr als 5 Jahre als Führungskraft) gearbeitet habe und das Unterrichten neben Familie und Beruf mehr hobby-mäßig betreiben konnte, habe ich nun meine Bankschuhe an den Nagel gehängt, um mich zukünftig mich mit voller Kraft meiner Tätigkeit als Reit-Coach zu widmen.

Ich habe so viele Pläne und so viele Ideen und freue mich nun darauf, diese endlich umsetzen zu können. Denn der Umgang mit Pferden ist so viel mehr als einfach „nur Reiten“.

Lassen Sie sich gerne überraschen. Ich freue mich darauf, auch Sie in meiner Team-Schmiede für Pferd & Reiter“ zu begrüßen und auch Sie auf Ihrem Weg (ein Stück) begleiten zu dürfen.

 

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